März 2018 in Chinandega: Versammlung der Eltern und Stipendiat*innen von Horizontes e.V. in Chinandega

37 Elternpaare und 45 Stipendiat*innen kamen am 17. März im Instituto Filemón Rivera zur jährlichen Versammlung der Stipendiaten von Horizontes e.V. . Eingeladen hatten der Schulleiter Herr Useda und die Beauftragte für die Stipendiat*innen, Frau Gutierrez. Den Eltern und den Schüler*innen wurden die Bedingungen des Stipendiums erklärt. Unter anderem müssen sie sich verpflichten, ein festgelegte tägliches Pensum für das Lernen zu verwenden. Im Unterricht werden eine Anwesenheitspflicht von 95 % sowie gute Noten erwartet. Die Eltern baten Frau Gutierrez einen Dankesbrief an den Verein Horizontes und die Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch zu richten. Das Instituto Filemón Rivera ist die Partnerschule der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch. Ein Stipendium der GLS ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus armen Familien den Unterrichtsbesuch. Es beläuft sich auf rund 200 Euro jährlich.

18. Oktober 2017: Das Weltcafé bekommt einen Zuschuss

Die GLS bewarb sich im Frühjahr mit dem Weltcafé "Nebenan" als förderungswürdiges Projekt bei der Spendenwahl der Sparda Bank. Dabei erzielt das Projekt viele Stimmen, die im Internet abgegeben wurden. Am 18. Oktober besuchte eine Mitarbeiterin der Sparda-Bank freundlich das Café und überreichte den Schüler*innen der AG einen großen Scheck. Den Zuschuss von 1000,- Euro kann das Café dringend gebrauchen. Die Stühle sind wacklig, das Geld für neue Geräte fehlt seit langem. Die AG wird in den kommenden Wochen über die Verwendung beschließen.

29. September 2017: Schulfest 30 Jahre Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch

Mit einem Schulfest am Freitagnachmittag feierte die GLS ihr 30-jähriges Bestehen. Wolfgang Espinosa übergab dem Schulleiter Bruno Bermes auf der Bühne ein Geschenk aus Chinandega. Am Stand von Horizontes e.V. und Weltcafé wurden Waren aus Burkina Faso, Kaffee und Süßigkeiten aus Fairem Handel sowie Waffeln verkauft. Obwohl wir vier Waffeleisen organisiert hatten, sorgte die überraschend große Nachfrage nach Waffeln für manch turbulente Aktion, besonders als die Stromversorgung für uns und die Bühne durch unsere watt-ziehenden Eisen zeitweise zusammenbrach. Die Vereinskasse, die ja einzig unseren Soli-Projekten zugute kommt, sah den Tag mit einem lachenden Auge.


26./27. August 2017: Chinandega-Cup

Auf der Sportanlage Birkenberg in Opladen fand am letzten Augustwochenende wieder der 27. Chinandega-Cup statt. An zwei Tagen kickten Amateurmannschaften um den Pokal, der nach Leverkusens Partnerstadt Chinandega benannt ist. Gespräche, Imbiss und Getränke und eine Party mit Bands und DJs am Samstag Abend gehörten wieder dazu. Auch der Verein Horizontes war mit seinem Stand vor Ort. Die kompletten Erlöse des Fussballturniers gingen in diesem Jahr an Basisprojekte in Leverkusens Partnerstadt Chinandega, an Sea Watch e.V. (eine Initiative, die Seenotrettung von Flüchtlinge im Mittelmeer organisiert) und an Leverkusener antifaschistische Projekte. Die Siegermannschaft "Die Wüstenfüchse" erhielt in Chinandega hergestellte Trikots.


26. Juni 2017: Leverkusen wird Fair-Trade-Stadt - Feier im Gartensaal von Schloss Morsbroich

Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath nahm am 26.6. eine Urkunde entgegen, durch die Leverkusen zur 489. "Stadt des Fairen Handels" in Deutschland wurde. Die Auszeichnung wird von der Organisation Transfair e.V. an Kommunen verliehen, die bei der Förderung des Fairen Handels in ihrer Stadt festgelegte Kriterien erfüllen. Marlies, Pia und Reinhold hatten mit Schüler*innen der Gesamtschule Schlebusch im Garten des Schlosses Morsbroich einen Info- und Verkaufsstand aufgebaut. Während des Festaktes stellten sie das Weltcafé und die Soli-Projekte der Schule in Nicaragua und Burkina Faso vor. Reinhold zeigte den staubenden Gästen ein Bienenvolk. Auch der Kabarettist Wilfried Schmickler kam an den Infostand.

Boletín Mai 2017

Monatsbrief von horizontes e.V.

15. Mai: Waffelstand an der GLS

Die Besucher*innen des Elternsprechnachmittags (15-19 Uhr) wurden am 15.5. im Foyer der Gesamtschule wieder mit Waffeln versorgt. Wolfgang, Sonia, Babsi und Sabine arbeiteten im Verkauf. Der Erlös betrug 305 Euro. Wolfgang half übrigens auch dabei, dass Unterstützerinnen die GLS bei der "Sparda-Spenden­wahl" im Internet unterstützen konnten. Die Schule hatte in diesem Jahr das Weltcafé als Projekt ausgewählt, das mit einer Geldspritze von 1000 Euro rechnen kann.

24.-28. Mai: Evangelischer Kirchentag Berlin - Wittenberg

Am 23.5. fuhren Sabine und Volker mit dem vollgepackten Auto nach Berlin, wo sie am Zentralen Busbahnhof Alfred abholten, der mit dem Fernbus aus München kam und eine Menge afrikanischer Waren mitbrachte. Die Freundinnen aus dem Freitagskreis, Anne, Ellen, Gisela, Irmgard, Ingrid, Kamlesh und Nasrin reisten am selben Tag mit der Bahn nach Berlin an.

Am folgenden Tag wurde der Stand auf dem Markt der Möglichkeiten auf dem Messegelände aufgebaut. Nach dem üblichen anfänglichen Chaos beim Ausladen auf dem weit entfernten zugewiesenen Parkplatz schafften es alle gemeinsam, bis zum Abend einen schönen Informationsstand mit Verkaufstischen aufzubauen.

Schichtweise vormittags und nachmittags informierten sie über die Aktivitäten von Horizontes e.V., die Partnerschule in Chinandega, die Bienenprojekte in Burkina Faso und Nicaragua, das Weinprojekt in Chinandega und das Eselprojekt in Burkina.

Viele Besucher interessierten sich und blieben für eine Weile an Stand, tranken Malventee und rätselten über die Fragen des eigens entwickelten Horizontes-Quiz, für einen Euro Teilnahmegebühr und bei garantiertem kleinem Gewinn.

Leider blieb der finanzielle Gewinn hinter den Erwartungen und demjenigen der Vorjahre zurück, was auch an dem riesigen Angebot von Ständen in mehr als zehn Hallen gelegen haben kann.

Geplant sind von Volker und Sabine somit weitere Verkäufe unserer nicaraguanischen und afrikanischen Waren sowie von Trödel am Neustadtfest in Opladen am 11.6. ab 10.00.

 

22. Mai: Jahreshauptversammlung von Horizontes

Noch vor dem Kirchentag hatte in Opladen im Haus von Marlies die Jahreshauptversammlung stattgefunden. Geschehnisse des vergangenen Jahres und Aktionen der kommenden Zeit wurden besprochen. Die Kassenprüferinnen Irmgard Effertz und Ellen Mott konnten dem bisherigen Vorstand eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigen. Gewählt wurden als Vorsitzende Heiner Kockerbeck und Marlies Singendonk, zur Kassiererin Viola Göller, zum Schriftführer Volker Schiek. Michael Rösgen, der seit vielen Jahren im Vorstand mitarbeitete, kandidierte nicht wieder. Da er bei der Sitzung nicht dabei sein konnte, wird er beim nächsten Treffen verabschiedet.


Boletín Februar 2017

Monatsbrief von horizontes e.V.

Liebe Freundinnen und Freunde,

in 2017 gab es schon Gelegenheit für unseren Verein in der GLS tätig zu sein:

27. Januar

Am Tag der offenen Tür am 27.1. präsentierte sich das Weltcafé „Nebenan“ den möglichen neuen Schüler_innen und ihren Eltern. Auch in den darauf folgenden Wochen im Februar konnte sich das Café nicht beklagen, dass es nicht in allen Pausen proppevoll war.

3. Februar

Am folgenden Elternsprechtag backten wir wieder fleißig über 500 leckere Waffeln. Die Schüler und Schülerinnen aus dem Eine-Welt-Café und die Helfer aus dem Freitagskreis des Vereins sind mittlerweile routiniert und bedienen die Kunden leichthändig an 3 Waffelbackeisen. 15 große Portionen Teig wurden von 9.00 bis 18.30 Uhr verarbeitet und verkauft - zum Wohle für die Projekte des Vereins! Dank an alle, die halfen.

Nachrichten vom FESTIG im Dezember

In Burkina Faso fand vom 18. bis 20.12. wieder das FESTIG statt, ein Festival, das die afrikanische Kultur und die traditionelle Lebensweise der Menschen im Osten Burkinas feiert, statt. Wir fördern es jährlich mit 750 Euro, da wir es für wichtig erachten, dass die Menschen sich vor Ort selbst organisieren, ihre Eigenarten pflegen und sich nicht nur die reichen westlichen Staaten zum Vorbild nehmen. (Auf den Foto ist Alfred Ouoba, der Initiator des FESTIG am Mikrofon zu sehen.)

16./17. Februar

Schließlich waren Volker und ich in Herford auf der Tagung des „Runden Tischs Nicaragua“, wo wir engagierte Mitstreiter aus zahlreichen deutschen Partnerstädten vom Pazifik bis zur Atlantikküste trafen. Besonders interessant war der Vortrag des Vertreters der Informationsbüros Nicaragua e.V., Herrn Hess, der über die neuere Entwicklung nach den Wahlen im letzten Jahr berichtete.

Insgesamt sei eine Besserung auf vielen Gebieten zu erkennen. Die Ärmeren profitieren zwar von den Geschenken der Regierung (Plan Techo und Hambre Cero), aber diese ändern nicht viel an ihrer Situation. Positiv ist jedoch der zügige Ausbau der Straßen und der Gesundheitsposten auf dem Lande. Doch wer einen Krankenwagen oder die Polizei außerhalb der Stadt braucht, muss das Benzin selbst bezahlen. Das können sich viele nicht leisten. (Quelle: Rundschreiben 2016, S. 43)

Wer mehr über die Situation in Nicaragua erfahren möchte, insbesondere auch über den Protest gegen die Enteignungen der Bauern an der Trasse des geplanten Kanals, suche unter:

http://www.infobuero-nicaragua/org/ rundschreiben-2016 (auch 2017)

5. Februar ff.

Seit dem Februar verkaufen die Schüler_innen des Weltcafés an der GLS fair gehandelten Kaffee. An einem Stand am Eingang des Lehrerzimmers können Mitglieder des Kollegiums den Kaffee in 250-Gramm- oder 500-Gramm-Packungen kaufen, gemahlen oder in ganzen Bohnen.

Bienenzucht in Chnandega: Nachrichten und Fotos aus Nicaragua

Aus Nicaragua haben wir von Mynor Espinoza Fotos von der Bienenhaltung der Kleinbauern erhalten. Hier seht ihr eins davon.

Für den nächsten Monatsbrief werden wir Reinhold bitten, den Stand des Projekts zu kommentieren.

Boletín Januar 2017

Monatsbrief von horizontes e.V.

Liebe Freundinnen und Freunde,

im letzten Jahr haben wir aufgrund verschiedener Anfragen beschlossen die Mitglieder in loser Folge über Einzelheiten unserer Projekte zu informieren.

Wir können nicht alle Aspekte benennen. Daher sind wir froh, wenn wir Fragen und Anregungen zu den einzelnen Themen erhalten und werden versuchen sie mit Hilfe unserer Partner in Nicaragua und Burkina zu beantworten.

Unser erstes Thema ist das Engagement Chinantlans in den Schulen Chinandegas.

Hintergrund: Seit Beginn der 2000er Jahre war die Entwicklung der Schulen, die Förderung von Kindern aus armen Verhältnissen, die ohne finanzielle Hilfe arbeiten mussten und daher keine Schulbildung erhielten, ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt von Chinantlan.

Mehrere Lehrer der Gesamtschule Schlebusch besuchten und arbeiteten an Schulen in Chinandega, zugleich arbeiteten nicaraguanische Lehrer an der Gesamtschule Schlebusch und dem Gymnasium Lise Meitner.

Wir hatten zwei Gastschüler, und zahlreiche Klassen hatten Briefkontakt mit Schülern aus der Partnerstadt.

Wie ist die Situation heute? Dazu fasse ich die Antwort von Javier Espinoza vom 19.1.2017 auf meine Anfrage zusammen:

Chinantlan hat als Nichtregierungsorganisation das Recht verloren in öffentliche, staatliche Schulen hineinzugehen um sich über Problemfälle von Kindern aus ärmsten Familien, die die Schulen ohne Abschluss verlassen, zu informieren.

Da auch die Lehrer nicht mehr mit Chinantlan diesbezüglich kooperieren sollen und daher Kommunikation und Kontakte mit Schülern sich nicht mehr realisieren lassen, kann Chinantlan nicht weiter in den Schulen aktiv sein.

Man hat uns verboten mit diesen Schulen zu kooperieren um diesen Schülern mit Problemen zu helfen.

Durch die Unterstützung von Horizontes e.V. ermöglichen wir 50 Schülern, die aus sehr armen Familien kommen, den Besuch der Privaten Sekundarschule Filemón Rivera Quintero. Sie besuchen diese Schule von der 7. Klasse bis zum Abitur nach der 11. Klasse.

Desgleichen fördert die Lise-Meitner-Schule Leverkusen durch Erlöse aus dem Betrieb ihres Schülercafés 13 Schüler aus ärmsten Familien an dieser Schule, sowie 20 Schüler am Colegio San Luis Beltrán.

Mit der Nicaragua AG Leverkusen haben wir direkt in den ärmsten und sozial gefährdetsten Gemeinden Chinandegas Aktionen gegen den vorzeitigen Schulabbruch durchgeführt. Es wurden auch Kindergruppen organisiert, die den Schülern Nachhilfe geben sollen, die schlechte Leistungen in der Schule und keine Motivation haben die Schule abzuschließen.

Javier bewertet die Möglichkeiten von Chinantlan wie folgt:

„Wie ihr seht, haben wir uns nicht vollständig aus den Aktivitäten im Bereich der Bildung zurückgezogen. Wir tun unsere Mögliches im Rahmen des uns Gestatteten.“

Diese zurückhaltenden Worte Javiers dürfen uns meiner Meinung nach nicht entmutigen, im Gegenteil. Wir müssen versuchen den Geist der Städte- und Schulpartnerschaften auch in schwieriger werdenden Zeiten aktiv aufrecht zu halten.

Derzeit studiert Wolfgang Espinoza im 1. Semester Technische Chemie an der TH Köln.

Es wäre gut, wenn auch die Partnerschulen über andere Projekte mit Kindern und Jugendlichen aus Chinandega nachdenken würden, um den direkten Kontakt stärker zu fördern. Ich denke z.B. an einen Austausch von gemalten Bildern an den Schulen.

Herzliche Grüße

Sabine Schiek

Boletín Dezember 2016

Monatsbrief von horizontes e.V.

Im Dezember ...

war das 30. Jubiläum der Städtepartnerschaft Leverkusen-Chinandega. Das wurde natürlich in beiden Partnerstädten gefeiert.

Im Oktober hatten wir aus Chinandega von fleißigen Vorbereitungen seitens Chinantlan gehört. Also machten wir uns auch daran zu beraten und zu planen. Wir trafen uns bei Marlies, bei Sabine, stimmten unsere Vorstellungen ab und verteilten die Aufgaben.

Herr Bräutigam, bei der Stadt Leverkusen für Städtepartnerschaften verantwortlich, sagte eine finanzielle Unterstützung für die Ausrichtung einer 30-Jahr-Feier an der Gesamtschule Leverkusen Schlebusch zu.

Am 11. Dezember fand der nicaraguanische Teil der Feierlichkeiten statt: Ein "Marathon“ über 10 km von Belén über La Bolsa nach La Mola. Das sind die Dörfer im Distrikt Chinandega, für die die Stadt Leverkusen ein Trinkwasserprojekt finanzierte. Dabei waren 24 Läufer und Läuferinnen, sowie viele Bewohner und alte „Kämpferinnen“, die sich seit den Zeiten der Revolution für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Nicaragua eingesetzt haben. Am Motorrad: Dona Coco (s. Foto).

13. 12.: 30-Jahr-Feier in der GLS

Bei uns wurde das Jubiläum im festlich geschmückten Foyer der Gesamtschule gefeiert. Die Vorsitzenden des Vereins Horizontes e.V. , Heiner und Marlies, begrüßten die rund 80 Gäste und führten durch das Programm. Die Stadt Leverkusen war vertreten durch die Bürgermeister Marewski und Wölwer, durch Herrn Bräutigam und Frau Siewert von der Stadtverwaltung.

Bürgermeister Bernhard Marewski zeichnete in seiner Ansprache die Entwicklung der 30-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Chinandega und Leverkusen nach und dankte allen ehrenamtlichen Kräften in Leverkusen und insbesondere im Verein Horizontes für ihre langjährige Arbeit, ohne die eine die Partnerschaft nicht mit Leben gefüllt worden wäre

Der Leiter der GLS, Herr Bermes, zeigte auf, mit welchem Engagement die Lehrkräfte seiner Schule aber auch die Eltern von Schülerinnen und Schülern sowie sonstige Unterstützer des Vereins Horizontes e.V. an der Gesamtschule Schlebusch die Städtepartnerschaft mit Projekten und Aktionen unterstützen und ausfüllen.

Die Schülerinnen und Schüler, die im Sommer mit der “Karawane“, dem Spendenlauf der GLS, bis nach Prag gelaufen sind, überreichten zusammen mit Dirk Rodehüser einen Scheck über 5000 Euro - eine tolle Leistung! Die Schüler/innen vom Weltcafé der Schule nahmen diesen erfreut entgegen, bevor sie das Weltcafé vorstellten.

Das Projekt „ Mit Bienen in die Zukunft“ unter der Leitung von Reinhold und sein Beitrag im Rahmen der Städtepartnerschaft wurde vorgestellt. Dabei berichteten die Schülerinnen und Schüler von ihren Tätigkeiten und Erfolgen, aber auch von Problemen bei der Bienenzucht in Nicaragua, die in letzter Zeit durch den Einsatz von Pestiziden in der Zuckerrohrindustrie in Gefahr gebracht wurde.

Wolfgang Espinoza und Sabine gaben einen Überblick über die Arbeit von Chinantlan, den damit verbundenen Erwerbsmöglichkeiten für Frauen aus Chinandega sowie die Stipendien für Schüler/innen und Student/innen aus armen Verhältnissen.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten und in der Pause sorgten Schüler der GLS für rockige musikalische Unterhaltung.

Nach der Pause hörten wir zum Abschluss des Abends den Reisebericht von drei Schülerinnen und ihrem Lehrer Horst Thelen, vom Lise-Meitner-Gymnasium. Sie waren in den Herbstferien in Nicaragua und natürlich waren die Projekte in Chinandega ein wichtiger Programmpunkt ihrer Reise. Fotos, die sie mitbrachten, zeigten den herzlichen Empfang durch unsere dortigen Partner.

Zum Programm gehörte auch die Eröffnung einer Fotoausstellung. Sie zeigt Fotos von Dea und Heiner, die sie auf der Horizontes-Reise nach Nicaragua im Sommer 2013 gemacht hatten. Der Abend klang mit einem mittelamerikanischen Büffet, das der Mensaverein der GLS ausgerichtet hatte, einem kleinen Sektumtrunk auf die nächsten 30 Partnerschaftsjahre und bei guten Gesprächen.

Bundesverdienstkreuz für Sabine Schiek, die langjährige Vorsitzende von "Horizontes e.V."

Am 29.10.2016 ist Sabine Schiek für ihr beharrliches Engagement für die sozialen Projekte der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch in Nicaragua und Burkina Faso in einer Feierstunde geehrt worden. Der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Hermann-Josef Tebroke, verlieh die Verdienstmedaille des Ordens der Bundesrepublik. Rund 30 geladene Gäste verfolgten die Zeremonie, darunter Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath, Familienangehörige, Freunde und Kollegen aus der Eine-Welt-Arbeit an der GLS. Auch Dorothee Glieden-Böffgen, die stellvertretende Schulleiterin der GLS, und Alfred Ouoba, Projektpartner aus Burkina Faso, waren dabei.

10. September 2016: Bienenfest auf NaturGut Ophoven

Am Samstag, den 10.9. fand das von Reinhold Glüsenkamp organisierte Bienenfest im NaturGut Ophoven statt. Alfred Ouoba reiste am Vortag an und war natürlich der besondere Gast von „Mit Bienen in die Zukunft“ und "Horizontes e.V.". Es gab ganz unterschiedliche Workshops: Trommeln mit Alfred, Gitarrenkurs mit Peter Ecker, Wolfgang Hiesdorf (zwei Vätern der GLS) und Heiner Kockerbeck, Sojaküche mit Sabine Schiek und Bienenschau mit Reinhold.

Bei sonnigem Herbstwetter hatten Schüler und Schülerinnen der GLS, Eltern, Lehrende sowie Gäste des Guts Ophoven viel Freude. Sie genossen die angebotenen Waffeln der Freitagsfrauen des Vereins (ein Freitagsmann darf nicht vergessen werden) und die Angebote der Küche des Gutes.

Nach musikalischen Einlagen seitens der Schülerinnen und Schüler der GLS wurde Alfred von den Vertretern der Bienengruppe aus dem Unterricht von Reinhold ein Scheck über 2600 Euro überreicht. Mit diesem Geld soll ein Neustart des Bienenprojekts in Burkina Faso, das im letzten Jahr weniger begleitet werden konnte, ermöglicht werden.

Unser Einsatz im Weltgarten des Zoologischen Garten in Köln

Vom 1. bis zum 7. September 2014 waren wir mit unserer Ausstellung im Weltgarten im Kölner Zoo. Unsere Gruppe gestaltete einen Tisch und präsentierte die Projekte in Nicaragua und in Afrika. Schmuck von den Frauenprojekten in Nicaragua und "Nachhaltigkeitshonig" der Bienen AG der Gesamtschule wurde gut verkauft und bot Anlass zu Gesprächen und Diskussionen.
 
Von 10.00 bis 18.00 waren unsere Mitglieder im Zelt des Weltgartens im Einsatz. Allen hat diese "Projektwoche" Freude gemacht. Einziger Kritikpunkt war die Lage des Weltgartens, die als zu abseitig empfunden wurde. Beim letzten Mal, 2012, waren wir näher am Eingang positioniert.

Unser Eine-Welt-Team beim evangelischen Kirchentag in Hamburg vom 1. bis 5 Mai 2013

Am Dienstag, den 30.4. mussten wir am Vormittag den Stand inmitten unzähliger fleißiger Gruppen mit unterschiedlichen Projekten aufbauen. Anschließend konnten wir dann in den Massen an dem Eröffnungsgottesdienst teilnehmen.

Unser Stand war in der Folge sehr gut besucht. Wir konnten Handwerk und Schmuck aus Nicaragua und aus Burkina Faso anbieten. Viele Besucher kosteten unseren gesunden Tee aus Flor de Jamaica von unserem Frauenprojekt aus Chinandega. Alfred Ouoba aus Burkina beeindruckte alle mit seinen Radios aus recyceltem Metall. Er konnte nicht alle Wünsche direkt erfüllen, so groß war der Andrang.

 

In vielen Gesprächen konnten wir von unseren Erfahrungen in Nicaragua und Afrika berichten und unsere Projekte präsentieren.

Die 5 Tage vergingen wie im Flug. Gerne hätten wir mehrere andere Veranstaltungen besucht, die Zeit war knapp. Aber der Einsatz an unserem Stand hat uns allen sehr gut gefallen und uns durch die neuen Kontakte, die wir knüpfen konnten, auch bereichert.

Wir hoffen, beim nächsten Kirchentag wieder dabei sein zu können und bitten alle, die sich interessieren, sich bei uns zu melden.